Ungarndeutsches Museum


Montag - Donnerstag: 9.00 - 16.00
Freitag: 9.00 - 14.00
Samstag: 9.00 - 17.00

Sonntag: geschlossenen Vereinbarung

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Telefonieren: (+36) 34/381-251

Sima bejegyzés

(Magyar) Nyelvek között – irodalmi kerekasztal

Die Verbindung von Sprachen, Identität und Literatur kennzeichnete das Podiumsgespräch, das am Freitag im Ungarndeutschen Museum in Tata stattfand. Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Enikő Dácz, Moderatorin des Abends (IKGS) stellte den Gästen interessante Fragen. Darauf reagierte zuerst Literaturwissenschaftlerin Dr. Eszter Propszt (Univ. Szeged), die darüber sprach, ob und anhand welcher Kriterien (Sprache, Themen, Deutungen) sich ungarndeutsche Literatur bestimmen lässt. Weitere Gesprächspartner waren zwei ungarndeutsche Autoren, die unterschiedlichen Sichtweisen vertreten: Robert Balogh, der auf Ungarisch schafft, und Josef Michaelis, der das das Schreiben auf Deutsch für unverzichtbar hält. Sie erzählten nicht nur über die Suche nach ihrer literarischen Identität, sondern über ihre Beziehung zu den ungarischen, deutschen und schwäbischen Sprachen. Eine davon untrennbare und unvermeidliche Frage war, was für Tendenzen in den vergangenen 70 Jahren im Sprachgebrauch der Ungarndeutschen herrschen. Darauf antwortete die Sprachwissenschaftlerin, Dr. Mária Erb (Univ. ELTE Budapest). Die niveauvolle Veranstaltung war Teil des literarischen Programms des Museums „Geschichten für zwei Stimmen“. Ziel des Literarischen Programms ist, die Dauerausstellung des Museums mit literarischen Werken zu ergänzen.

Katinka Árendás, IfA-Kulturassistentin

Egy kisváros a hátországban - kiállítás