Voller Eintrittspreis: 500 HUF

Ermäßigter Eintrittspreis: 250 HUF

Kombinierte Eintrittskarte, die in allen 3 Ausstellungen gültig ist:

-voller Preis: 1200 HUF

-ermäßigter Preis: 600 HUF

Foto- und Videokarte: 1000 HUF

Führung:

In ungarischer Sprache: 1800 HUF

In Fremdsprache: 3000 HUF

Den Gipsabgüssen griechischer und römischer Skulpturen gibt das kunstdenkmalartige Gebäude der einstigen Tataer Synagoge ein Zuhause. In der mittleren und frühen Neuzeit lebte eine bedeutende jüdische Minderheit in der Stadt. Das jetzige Gebäude der Synagoge auf dem Gebiet von Tata spiegelt den Umbau im romantischen Stil 1861 nach den Plänen des Architekten Ignác Wechselman (1828-1903).

In den 1870er Jahren kaufte der Akademiker Ferenc Pulszky Gipsabgüsse über die bedeutendsten Statuen der Antike für das Ungarische Nationalmuseum (Nemzeti Múzeum). Diese Abgüsse bildeten später den Kern der antiken Sammlung des Museums der Bildenden Künste (Szépművészeti Múzeum) in Budapest, die ständig mit neueren ergänzt wurde. Das Publikum konnte diese Werke von den 1920er Jahren bis zum 2. Weltkrieg bewundern. Die Sammlung wurde in den Kämpfen beschädigt, und danach nicht mehr ausgestellt. Die antiken Gipsabgüsse kamen in den 1970er Jahren auf ihre jetzige Stelle, in das Gebäude der einstigen Tataer Synagoge.

 

Die Abgüsse folgen in allen Einzelheiten treu die Originale, wurden in gleicher Größe und Zustand angefertigt. Die Ausstellung ist von einer beispiellosen kunsthistorischen Wichtigkeit, da es dem Publikum die Möglichkeit dazu gibt, die einzigartigen Werke von London bis Athen, von Paris bis Istanbul zur gleichen Zeit, an einem Platz zu sehen.

 

Im Garten der Synagoge wurde am 18. November 2004 aus Anlass des Holocaust Gedenktages die Holocaust-Gedenkstätte des Komitats Komárom-Esztergom und die Statuenkomposition von Mária Lugossy mit dem Titel „Zur Erinnerung der Märtyrer aller Zeiten” eingeweiht.

Postanschrift: H-2890 Tata, Hősök tere 7.

Telefonnummer: +36 34/381-251

E-Mail: info@kunymuzeum.hu

 

In der Ausstellung Griechisch-Römischer Gipsabgüsse kann man die genauen, lebenstreuen Gipsabgüsse der antiken griechischen und römischen Skulpturen aus verschiedenen Museen in Europa sehen. Durch die chronologisch ausgestellten Werke bekommen die Besucher ein Bild davon, wie sich die östliche Starrheit der archaischen Epoche durch die klassisch idealisierten Herosdarstellungen bis hin zur rahmenlosen hellenistischen Kunst lockert, und wie zuletzt die Römer die Kunst ihrer griechischen Vorfahren so „nachahmten“, dass sie trotzdem einen individuellen Stil schaffen konnten. Die Abgüsse können in dieser Ausstellung aus solcher Nähe betrachtet werden, wie es bei den originalen Werken nur für Forscher möglich ist, so werden die feinen Einzelheiten, jahrtausendealte Aufschriften sichtbar.

Die vielfarbige Antiquität

Juni 2013
In der Fantasie des modernen Menschen ist die Kunst der Antiquität weiß wie der Marmor, aus dem es gehaut wurde. Vor zweitausend Jahren prunkten aber diese Werke in munteren Farben, da sie die Wirklichkeit nachahmten. Diese Sonderausstellung zeigte diese bunte Welt, wo die Besucher mit Hilfe der besonderen Technik der Lichtmalerei ein Bild davon bekommen konnten, wie ursprünglich die Statuen der Antike sein konnten.